AG Landwirtschaft/ Natur

Wir möchten hinter die Konflikte schauen, die sich aus dem Wunsch nach immer mehr Bauland einerseits und dem Wunsch nach regional erzeugten Nahrungsmitteln und intakter Landschaft andererseits ergeben.

Wir wollen fragen und informieren:

  • Welche Nahrungsmittel werden in Tübingen regional erzeugt und vermarktet?
  • Welches Potenzial und welche Grenzen hat die regionale Nahrungsmittelerzeugung und Vermarktung?
  • Welche Sicherheiten und Perspektiven benötigen die erzeugenden Betriebe, um die Nachfrage vor Ort zu erfüllen?
  • Wie sieht unser Bild von einer intakten Landschaft eigentlich aus?
  • Was für ein Umland wünschen wir uns für Tübingen?
  • In welchem Umfang können Landwirtschaft und Verbraucher*innnen vor Ort einen Beitrag zur globalen Gerechtigkeit und zum Erhalt der landschaftlichen Vielfalt leisten?

Eine Einführung in die deutschlandweite Problematik gibt die Informationsbroschüre des Umweltbundesamts

Aktuell: 04.06.2019

Aus unserer Sicht sollte ein wesentlicher Themenbereich der Landesgartenschau der Frage gewidmet werden, wie Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll/kann. Dabei sind mehrere Kriterien zu berücksichtigen:

  • Welchen Beitrag kann Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt leisten?
  • Wie sieht es mit der Versorgung der Bevölkerung mit regionalen Produkten aus?
  • Welche Beiträge kann Landwirtschaft zur Abwendung der Klimakatastrophe leisten?
Wir sprechen uns entschieden dagegen aus, dass die landwirtschaftlich genutzten Flächen im Planungsbereich anderweitig genutzt werden.

Aktuell: 21.05.2019

Nachdem wir leider erleben mussten, dass die KandidatInnen für den Gemeinderat, die an unserem Wahlpodium teilgenommen haben, fast alle recht ahnungslos sind, was das Thema Landwirtschaft und regionale Produkte angeht, erscheint es uns um so wichtiger, uns sehr aktiv in den Planungsprozess für die Gartenschau einzubringen. Aus der ersten Planungswerkstatt mit Bürgerbeteiligung am 2. Mai wurde noch nicht deutlich, welche Rolle die Landwirtschaft bei der Landesgartenschau spielen wird. Aussagen des Planungsbüros Senner in der Art "Die Landwirte können ja mal ein Jahr auf ihre Erträge verzichten" lassen Schlimmes erwarten. Wir werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass die landwirtschaftlich genutzten Flächen als solche in die Gartenschau einbezogen werden.

Aktuell: 02.04.2019

Aus der Sicht Arbeitsgruppe Landwirtschaft und Natur sollten die Parteien/Gruppierungen, die für den Gemeinderat kandidieren, Antworten zu den folgenden Fragen geben:

  • Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln zu unterstützen, zu fördern und zu verbessern?
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Infrastruktur zur Verarbeitung regionaler Lebensmittel(Molkerei, Schlachthof, Mühle) wieder aufzubauen?
  • Welche Bedeutung messen Sie freien Naturflächen zu und welche Handlungsmöglichkeiten sehen Sie, die Biodiversität zu erhalten bzw. zu verbessern?

Aktuell: 20.03.2019

Die Arbeitsgruppe hat inzwischen eine umfangreiche Befragung der Produzenten von regionalen Lebensmitteln durchgeführt. Sie hat auf dem Stand auf dem Regionalmarkt am 27. April 2019 über diese Befragung informiert und den Standbesucherinnen und Besuchern mit einem Quiz etliche "Knackpunkte" aufgfezeigt.
Ein weiteres umfangreiches Arbeitsfeld für die Arbeitsgruppe hat sich durch die Bewerbung der Stadt Tübingen um die Landesgartenschau aufgetan. Hier werden wir uns kräftig einmischen und in der Planung die Interessen von Natur und Landwirtschaft vertreten. Los ging es am 9. April 2019 mit einer ersten Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung.

Terminverschiebung!

Am 7. Mai findet ab 16 Uhr die erste Planungswerkstatt mit Bürgerbeteiligung statt. Mitglieder der AG Landwirtschaft und Natur werden daran teilnehmen. Deshalb wird der reguläre Arbeitsgruppen-Termin vom 7. auf den 21. Mai verschoben.